Es ist Montag und New York ist ein - bit busier than- am Wochenende. Der Deli, in dem wir regelmäßig unsere Mahlzeiten eingenommen hatten, war voll und man konnte kaum noch einen Sitzplatz finden. Unter das Volk hatten sich auch viele Geschäftsleute gemischt, die mal kurz einen Kaffee in der Papiertüte oder ein Sandwich mit einem Spiegelei mit ins Büro nehmen wollten. Nach einem guten Frühstück liefen wir vorbei an der New York Public Library zum Gebäude der Vereinten Nationen. Wie gewohnt mussten wir auch hier einen Sicherheitscheck durchlaufen, ehe wir in das Gebäude kamen. Leider waren fast alle der Räume, die man sonst besichtigen kann, geschlossen, sodass wir auf eine Führung verzichteten und uns im gut sortierten Buchladen umsahen und Briefe mit Briefmarken der UNO verschickten, wie man es nur dort tun kann. Der Rückweg führte uns zur 5th Avenue, die zum Bummeln einlud. Bis um 14.00 Uhr konnten wir hier den Duft der großen weiten Welt und der teuren Marken schnuppern, bevor wir uns am unterirdischen Apple Store trafen. Bei vielen stand auch der Besuch des riesigen Spielzeugladens FAO Schwarz gleich um die Ecke auf dem Programm, der uns einen ganz anderen Blick auf Spielwaren eröffnete. Im Laden wurde man von lebensgroßen Zebras und Giraffen empfangen und über dem Eingang hing ein ca. 2,50 m hoher Drache. Danach nahmen wir unser Mittag im =Jekyll and Hyde= ein. Auf vier Etagen eröffnet sich dem Besucher eine etwas skurile Welt von sprechenden Skeletten und heulenden Werwölfen, Porträts mit beweglichen Augen und anderen toten und untoten animierten Gegenständen. Das Essen wird im Halbdunkel serviert und eingenommen. Anschließend ließen es sich viele nicht nehmen einen Spaziergang durch den Central Park zu machen. Auf dem Rückweg zum Hotel hatten wir noch einmal die Möglichkeit Souvenirs einzukaufen, bevor es am nächsten Morgen zum Flughafen ging.

Der Dienstag begrüßte uns mit grandiosem Wetter, das es uns ermöglichte vom Flugzeug aus einen letzten Blick auf diese grandiose Stadt zu werfen. Nun waren wir also auf dem Weg nach Cincinnati. In einem Flugzeug, das mit etwa 30 Personen nur zu einem Fünftel besetzt war, konnte jeder von uns einen Fensterplatz ergattern. Einige konnten so noch interessante Luftaufnahmen machen