Paulus-Praetorius-Gymnasium goes America
Das Bild einer typischen amerikanischen High School gestaltet sich bei vielen Menschen ähnlich: Man denkt an Cheerleader, gelbe Schulbusse und Metallschließfächer. Einen Eindruck über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten abseits dieser verbreiteten Klischees wollen sich nun 18 Schüler des Paulus-Praetorius-Gymnasiums machen. Vom 4.-22. Oktober sind sie zu Gast an der Fort Thomas Highschool im Bundesstaat Kentucky, wo sie sich am Schulalltag beteiligen werden. „Mir ist es besonders wichtig, die amerikanische Lebensweise nicht nur aus den Augen eines Touristen zu sehen, sondern auch den Alltag der Amerikaner zu erleben“, erklärt Neno Werner, der als Schüler der 10. Klasse an der Reise teilnehmen wird. Wohnen werden die Jugendlichen bei Gastfamilien, mit denen sie bereits jetzt im regen Kontakt stehen.
Der Schüleraustausch mit amerikanischen High Schools kann auf eine lange Tradition zurückschauen. Bereits im Jahre 2000 wurde ein solcher mit dem Bernauer Gymnasium durchgeführt. Nun geht es zum dritten Mal an die Fort Thomas High School. „Frau Zins-Adams, die engagierte Deutschlehrerin der High School, freut sich auf den diesjährigen Austausch, da er eine unvergleichliche Möglichkeit für ihre Deutschschüler ist, Sprache und Kultur aus erster Hand zu erleben“, sagt Gabriele Mertinaschk, die schon mehrmals Schülergruppen in die USA begleitet und überwiegend positive Erfahrungen gemacht hat.
Die Vorbereitungen für die Fahrt laufen bereits auf Hochtouren: Die Schüler sind u.a. dabei, Präsentationen vorzubereiten, die den amerikanischen Schülern Teile der deutschen Kultur und des Lebens in unserem Land näher bringen. Die ersten drei Tage der Reise verbringt die Gruppe im Big Apple New York. Alles in allem wird dies wahrscheinlich ein Erlebnis für die Jugendlichen, das sie nie vergessen werden.